Gegensätze ziehen sich an. Wieso trennen sich dann so viele Paare mit der Begründung, sie passen nicht zusammen? Wieso war dann eine Ehe zwischen Bäuerin und Adligem verboten? Wieso kann ein in den Tag hinein lebender Abenteurer dann eine streng konservative Frau in den Wahnsinn treiben? Wieso können Gläubige dann so viele Probleme damit haben, mit einem Nicht-Gläubigen zusammen zu sein? Und wieso in aller Welt schaffe ich es dann nicht, endlich den Mann fürs Leben zu finden, wo ich doch so ziemlich gegensätzlich, anders als jeder andere Mensch auf Erden bin?
Ja, ich bin anders. Das war ich schon immer. Anders, und doch nichts Besonderes. Ich liebe es wie ein kleines Kind durch die Wälder zu toben, liebe das Chaos, liebe die Freiheit. Ich mag es nicht, mich zu verstellen, ich kann es nicht einmal. Ich revidiere meine Meinungen nicht, nur weil sie jemandem nicht passen könnten, und ich halte auch nichts davon, wenn man mir Lobeshymnen für etwas singt und sich hinter meinem Rücken in wilder Kritik übt. Ich bin ein Genussmensch und liebe es gut zu essen, mag die Gemütlichkeit, die Ruhe, ich halte nichts von Kalorienzählern die aus falscher Selbsteinschätzung sich selbst das Leben schwer machen. Scheint ja doch nicht so viel zu zählen, das Innere.
Aber scheinbar scheint genau das scheint Wesen so vieler Menschen zu sein. Wie viele Männer habe ich kennen gelernt und wie viele davon an Freundinnen, Bekannte, ja sogar Verwandte verloren. Am Anfang finden sie es interessant, dass ich nicht so bin wie sie, dass ich meinen eigenen Kopf habe und mir nichts aus Äußerlichkeiten mache, doch wenn es darauf ankommt, ja, dann werden letztlich doch die Schönen, Bemalten, Reichen und Wohlgeborenen ausgewählt. Wenn Gegensätze sich also anziehen, dann würde ich mir gerne einmal erklären lassen, wie es kommt, dass der Gegensatz zu dumm dümmer und der zu reich reicher ist, dass die aus den hohen Gesellschaftsschichten sich als Gegenstück welche aus noch höheren Schichten suchen und für die kleinen, unbedeutenden Menschen unerreichbar sind.
Denn das verstehe ich nicht.
Manchmal fühle ich mich wie das Kind, das an den Apfel des Baumes kommen möchte. Es kann klettern, es kann springen, es kann warten, dass es wächst, doch was immer es tut, es kommt nur mit Mühe an die köstliche Frucht. Der Apfel hingegen, der kann wählen, ob er einfach herunter kommen und gegessen werden möchte. Doch er entscheidet sich nur in den seltensten Fällen dazu, denn er weiß: Wenn er erst gefallen ist, dann kann er nie wieder zurück. Vielleicht wird er nicht einmal gegessen, sondern bleibt liegen, auf der Erde, vergessen, liegen gelassen, verfaulend. Und deshalb muss das Kind immer zum Apfel kommen, wenn es ihn haben will, und selbst dann ist nicht gesagt, dass es bekommt, was es will.
Mein Apfel gehört zu dieser letzteren Sorte. Er ist so hoch, dass ich ihn niemals erreichen kann.
Ich erinnere mich nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal sah, doch ich erinnere mich, dass ich sofort wusste – das ist mein ganz persönlicher Gegensatz. Nur leider fehlt von Anziehung jede Spur, zumindest von seiner Seite aus. Dieser Mann, von dem ich spreche, lebt in einer völlig anderen Welt als ich. In einer Welt, in dem er mit seinesgleichen verkehrt, in der ihm alles offen steht. Auch er ist anders als alles, was ich bisher gesehen habe, und gerade diese Andersartigkeit fasziniert mich so an ihm. Er wird von vielen ausgegrenzt, die ihn nicht kennen, sich auch gar nicht erst die Mühe machen, ihn kennen zu lernen. Seltsam. Schon wieder ein Grund, an dem uns ach so bekannten Sprichwort zu zweifeln.
Man muss sich nur umschauen, um festzustellen, dass es nur dort friedlich ist, wo es gleich ist. Sobald etwas Neues, Unbekanntes, Fremdes da ist, macht sich Unruhe breit, wird getuschelt und geredet, wird mit dem Finger auf einen gezeigt und ein falsches Gesicht aufgelegt.
So besteht die Anziehungskraft von Gegensätzen, von Andersartigkeiten, doch nur aus Neugierde und Interesse, aber Zugehörigkeit, wahre, ehrliche Akzeptanz wird dieses Andere niemals erhalten. Sobald diese Neugierde befriedigt ist, stößt man das Objekt der augenscheinlichen Begierde von sich und verbringt sein Leben lieber doch wieder mit anderen, die so sind, wie man selbst ist.
Ja, die Menschen vergleichen, das tun sie immer fort, schon immer taten sie das. Alles, was nicht dem eigenen Wesen entspricht, wird zunächst ausgiebig untersucht. Weshalb sonst sucht man in Gesprächen mit Unbekannten zunächst immer nach Gemeinsamkeiten, statt sich über das informieren zu lassen, was man selbst nicht kennt? Ist es nicht viel spannender, von einander zu lernen, statt immer zu das gleiche zu tun?
Von IHM kann ich lernen, er inspiriert mich zu Dingen, die mir sonst im Traum nicht einfallen würden, und ich bin glücklich. Glücklich, dass es ihn gibt, wenn auch nicht für mich, glücklich, ihn zu haben, wenn ich ihn auch nicht halten kann, glücklich, dass er da ist, auch wenn ich ihn niemals erreichen kann.
Ich sehe ihn täglich, wir haben einen gemeinsamen Weg, er sitzt mir im Bus gegenüber und ich habe sieben Minuten Zeit ihn anzuschauen, jeden Morgen, ihm trotz der unendlichen Ferne nah zu sein. Manchmal sehe ich ihn draußen, wenn ich zum Training gehe, steht er auf dem großen Platz mit seinen Freunden. Doch Zeit, ihn anzuschauen habe ich nur hier.
Ich komme mir so töricht vor, denn er hat mich bisher noch nicht einmal bemerkt, er registriert mich höchstens, als einen der anderen, eine derer, die Menschen wie ihn ausschließen, über die geredet wird. Vielleicht – und der Gedanke erschreckt mich – denkt er sogar, ich labe meine Neugierde an ihm, weil ich diese Andersartigkeit als fremd, als störend empfinde.
Seit ein paar Tagen fahre ich mit einer Freundin gemeinsam, sie wohnt bei mir, bis ihre neue Wohnung fertig ist. Als sie ihn das erste Mal sah, blickte sie ihn fortwährend an, völlig unverhohlen grinsend und mit einem abschätzigen Blick. Als wir dann aussteigen mussten, erzählte sie mir, wie schockiert sie war, dass „so etwas“ einfach so im Bus sitzt, wie jeder andere auch. Ich reagierte schroff, als ich ihr antwortete, vielleicht zu schroff, aber ich hielt es für angemessen. Ihr verbietet doch schließlich auch niemand mit einer lila-pink gesprenkelten Hose in den Bus zu steigen, wobei ich das als weitaus grausamer bezeichnen würde. Zumindest kam es bei ihm bisher nie vor, dass ich fürchtete, erblinden zu müssen, wenn ich ihn zu lange ansehe. Im Gegenteil, ich wage kaum, wegzusehen, auch jetzt, hier... Aber das ist ein anderes Thema.
Meine Freundin ist heute nicht bei mir und so habe ich Zeit, meinen Gedanken nachzuhängen.
Ich denke betrübt an den heutigen Abend. Meine Freunde haben eine Party geplant, und ich weiß genau, dass speziell die weiblichen unter ihnen wieder versuchen werden, mich zu verkuppeln. Und ich weiß, dass es wieder in einer endlosen Diskussion darüber enden wird, wieso ich mich weigere, mich zu verkleiden, so zu tun, als sei ich jemand anderer, jemand wie sie. Jemand, den alle Männer anziehend finden. Langsam frage ich mich wirklich, wieso Models oder Schauspielerinnen als Frau so toll sind, wieso Spitzensportler von den Frauen so verehrt werden. Sicher, sie mögen gut aussehend sein, aber mir fällt nicht eine einzige ein, die anders ist als alle anderen. Ich kann nicht begreifen, worin der Reiz liegt, etwas zu besitzen, was alle anderen auch besitzen, wovon es Tausende und Abertausende gibt.
Der Bus hält und ich sehe, wie eine Nonne und ein Punk einsteigen, der Bus fährt weiter und ich sehe, wie sich der Punk setzt und die Nonne vier Sitzreihen weiter hinten Platz nimmt, eingequetscht zwischen eine Frau mit schreiendem Kind und einem alten Herrn, wohingegen neben dem Punk zwei Sitze frei sind. Und da komme ich zu einer neuen Hypothese in meinen Spinnereien: Die Moral. Bereits von Kindesbeinen an bekommt man eine ganz bestimmte Moralvorstellung eingebläut, quasi verpackt in der Erziehung. Kinder kommen nicht von allein auf die Idee, bei Verwandten und Bekannten lieb und artig zu sein, obwohl sie viel lieber im Matsch rumtollen würden mit dem Nachbarsjungen. Aber das wäre ja unschicklich, es sollen doch alle denken, die Kinder wären brav und anständig, wie alle Kinder. Noch ein Gebiet, auf dem sich Gegensätze nicht gerade anziehen. Oder bin ich die einzige, die sich nicht vorstellen kann, dass Eltern ihre Kinder lieber mit den Bauernsprösslingen auf dem Feld rumtollen lassen würden, wenn nebenan der Zwerg mit goldenem Löffel im Mund darauf wartet, dass jemand zu ihm kommt, dort, wo Spielzeug so teuer ist, dass man nicht damit spielen darf.
Auch kommen sie nicht von allein auf die Idee, es käme auf das Aussehen an. Erst mit dem Alter bemerken sie Grasflecken, Schokoladeneis auf Hose und Bluse und Matsch auf den Schuhen als unschön, störend.
Diese Dinge prägen. Es setzt sich auch später fort, diese Suche nach einem gepflegten Umgang. Was genau ein solch angemessener Umgang ist, hängt von der eingedonnerten Moralvorstellung ab. Hauptsache, jemand ist wie man selbst. Das beliebteste Mädchen der Schule verliebt sich in den Streber vom Dienst? Unvorstellbar! Der ach so böse Außenseiter und die brave Schülerin? Niemals denkbar! Und selbst wenn sie es wollten, die Gesellschaft stellt von vornherein klar, dass es nicht erlaubt ist. Tut man es trotzdem, hat man mit entsprechenden Konsequenzen zu leben und darf sich künftig an die verpönten nackten Finger gewöhnen, die auf angezogene Leute zeigen.
Mein Bus fährt vorbei am Park und ich sehe ein Pärchen Hand in Hand im Morgengrauen spazieren gehen. Ergänzen sie sich wohl? Oder sind sie so gleich, dass sie eins sind? Eins sein. Das Ziel eines jeden Traumpaares. So perfekt, so harmonisch zusammen zu passen, dass man den einen ohne den anderen schon nicht mehr kennt, man sie nicht unterscheiden kann voneinander, sie immer zu gleich sind.
Man ist eins mit dem, dem man liebt. Wirklich? Und wenn nicht? Muss man sich verstellen? So lange, bis man sich selbst an den anderen verliert, mit ihm zusammenschmilzt, sich so sehr an ihm orientiert, es ihm gleichtut, dass man selbst verblasst? Ja. Akzeptieren und akzeptiert werden? Fehlanzeige. Wieso darf man nicht zwei bleiben? Wieso muss denn bloß immer alles perfekt passen, wo es doch so viel schöner, so viel spannender, so viel aufregender ist, es mit der Zeit passend zu machen.
Draußen ist es noch dunkel, ich sehe sein Gesicht, das sich in der Fensterscheibe spiegelt, das zu... mir schaut! Ein Blick, kurz, flüchtig nur, war er wirklich für mich? Ich will mich umdrehen, als plötzlich ein Handyklingelton durch den Bus schrillt. Ich seufze entnervt, wie ich es hasse, wenn man in der Öffentlichkeit angerufen wird. Es klingelt weiter und ich verfluche den Besitzer insgeheim, doch endlich an sein Telefon zu gehen. Ich schaue mich um und begegne den Blicken anderer. Ein winziger Moment der Erkenntnis, eine Schrecksekunde vergeht und ich greife verlegen und etwas zu hektisch in meine Tasche. Peinlich berührt nehme ich meinen Anruf entgegen und schaue kurz auf, als ich ein leises Lachen vernehme. Er dreht sich weg, doch ich kann sehen, wie er schmunzelnd hustet. Unweigerlich grinsend melde ich mich. Es ist meine Freundin, die mir mitteilt, die erste Nacht in der neuen Wohnung gut überstanden zu haben, aber ich höre gar nicht richtig zu, schweife immer wieder ab. Erst jetzt fällt mir wirklich auf, dass er heute ganz allein ist, keine Freunde um ihn herum, die ihn so unnahbar erscheinen lassen, und auch keine meiner Freunde, die mich ihre Lästereien über andere ertragen lassen. Und plötzlich scheint es, als sei diese Distanz, die sonst immer da ist, verschwunden.
Der Freundin eilig erklärend, aussteigen zu müssen, lege ich auf. Diese Situation, so peinlich sie auch sein mochte – es kostet wirklich alle Selbstbeherrschung die bohrenden, spöttischen Blicke der Mitfahrer zu ignorieren! - hatte den Höhenunterschied zwischen Kind und Apfel drastisch reduziert, der Ast war abgeknickt und hing nun auf halber Höhe vor mir. Ich müsste nur die Hand ausstrecken und... meine Station! Aus den Augenwinkeln sehe ich das bekannte Schild, springe auf, schmeiße meine noch offene Tasche zu Boden und zerre beim Bücken versehentlich seine mit. Eine Entschuldigung murmelnd sammle ich eilig Block und Stifte wieder ein, ehe ich mit einem Hechtsprung die Stufen des Busses erreiche und durch die sich schließenden Türen gleite.
Den Block fest umklammert sehe ich dem Bus kurz nach. Ihn sehe ich nicht mehr auf seinem Platz sitzen. Ich verstaue den Block kopfschüttelnd in der Tasche, als mir etwas auffällt. War mein Block nicht blau? Irritiert öffne ich das Deckblatt und sehe seitenweise in unordentlicher Handschrift beschriebene Blätter.
Wenn ein Flugzeug abstürzt, so geschieht es nicht sofort. Zunächst versagen die Motoren, dann gleitet es noch eine Weile im Zickzackkurs dahin, ehe es zum Sturzflug ansetzt und schließlich aufprallt. So in etwa ging es mir nun, als ich mir allmählich des Umstandes bewusst wurde, seinen Block in Händen zu halten. Und der Aufprall folgte, als ich mir weiterhin bewusst wurde, dass dies nicht einfach nur eine Reihung wahlloser Sätze, sondern vielmehr eine Geschichte war.
In höchstem Maße neugierig setze ich mich auf die Bänke der Haltestelle und beginne zu lesen. Dass er nun meinen Block mit meinen Texten in Händen halten würde, darüber denke ich zunächst nicht nach. Als es mir dann doch in den Sinn kommt, möchte ich auch gar nicht mehr darüber nachdenken.
Die Turmuhr in der Nähe schlägt. Es ist acht Uhr, ich hätte jetzt da sein sollen, doch ich kann mich nicht dazu durchringen, den Block zu schließen und so bleibe ich sitzen. Es gehört sich nicht, private Dinge anderer Menschen zu lesen. Wieder etwas, das die Erziehung einem einbläut, denn Neugierde liegt in der Natur des Menschen. Zugleich aber auch wieder etwas, das mich von anderen unterscheidet, denn ich bin gar nicht so neugierig, aber die Worte ziehen mich irgendwie in ihren Bann. Zu wissen, dass ich hier gerade in seine Welt eintauche, ich gebe zu, es weckt ein Gefühl des Wohlbefindens in mir.
Schon seltsam... Müsste mich dieses fremdartige nicht viel eher auf Distanz halten, statt dass ich mich so sehr dafür begeistern kann? Ich müsste diese Seiten problemlos schließen und mich auf den Weg machen können, wie alle anderen. Erwähnte ich, dass ich nicht so bin wie alle anderen? Aber viel wichtiger ist, ich möchte es auch gar nicht. Es gefällt mir, hier zu sitzen und zu lesen, den kalten Wind um mich zu spüren, die schützende Dunkelheit, die mich umgibt.
Und so merke ich nicht, wie sich mir jemand nähert und schrecke erst auf, als ich eine Hand auf meiner Schulter spüre. Ich sehe mich um – und blicke in ein mir nur allzu vertrautes Gesicht. Ich stehe etwas zu rasch auf, stammle eine Entschuldigung und reiche ihm seinen Collegeblock.
Was tut er hier? Seit wann steigt er hier aus? Kam er mir nach? Wollte er mich einholen? Wollte er seinen Block zurück oder mir meinen zurückgeben? Als diese Gedanken wären wohl der Logik halber anderen Menschen gekommen, nur mir nicht.
Stattdessen erröte ich, als ich meine Aufzeichnungen in den Arm gedrückt bekomme und genau erkenne, dass er darin gelesen hat. Stand er etwa auch hier, neben mir, und hat gelesen?
Er sagt etwas, irgendwas, ich weiß nicht was, ich muss lachen, er lacht auch. Er will sich umdrehen, wendet sich noch einmal um und schaut auf seinen Gürtel, dann zu mir. Ich folge seinem Blick und sehe, dass der Magnetverschluss meiner Tasche an seinem Gürtel haftet.
Ein Blitzschlag dauert zehnmal länger wie die Gedankenkette, die sich gerade wie eine Dominoschlange in meinem Kopf ausweitete. Für eine Winzigkeit dieser Zeit denke ich unwillkürlich an den Physikunterricht vor vielen Jahren zurück, negative und positive Pole, wie sie sich anziehen, und wie sich Pole gleicher Ladung abstoßen.
Wie blind ich war! Er grüßt und geht davon und ich sehe ihm lächelnd nach, ehe ich über meinen Block streiche und in die andere Richtung davon gehe.
Wie blind ich war! Er grüßt und geht davon und ich sehe ihm lächelnd nach, ehe ich über meinen Block streiche und in die andere Richtung davon gehe.
Ich bin sicher, ab morgen werden wir uns nicht mehr nur schweigend gegenüber sitzen, geht mir durch den Kopf, als ich den Magnetverschluss meiner Tasche wieder schließe.
Ja, manchmal ziehen sich Gegensätze eben doch an.